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Mit LOTTO gewinnen Denkmalschutz und Kultur in Thüringen.

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Das Bundesland Thüringen ist untrennbar mit der Kultur und mit der Geschichte Deutschlands verbunden; davon zeugen zahlreiche Kulturdenkmale und historische Bauwerke. Diese vor dem Verfall zu retten und für künftige Generationen zu erhalten, ist Auftrag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz – der größten privaten Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Mit Unterstützung von LOTTO Thüringen konnten durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wichtige kulturelle Orte in Thüringen gepflegt und erhalten werden. Dazu zählen unter anderem die Krämerbrücke in Erfurt, das Haus am Horn in Weimar, das Gradierwerk in Bad Salzungen und das Lutherhaus in Schmalkalden. Seit 2023 unterstützt LOTTO Thüringen die Klassik Stiftung Weimar als größte unabhängige Kulturstiftung innerhalb Thüringens und ist Hauptsponsor des jeweiligen Themenjahres.

"Dank LOTTO Thüringen und unserer privaten Förderer konnten wir als private Stiftungdem Denkmalschutz in Thüringen über 45 Millionen Euro zur Verfügung stellen." Dr. Ursula Schirmer, Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Top 3 der geförderten Projekte

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Mit LOTTO gewinnt ...

…das Fahrzeugmuseum in Suhl

Dieses ist in der Region Südthüringen ein besonderer Besuchermagnet. Die ca. 50 Vereinsmitglieder vertreten das Fahrzeugmuseum auch bei öffentlichen Events, Oldtimerfahrten und Messen.
Aus diesem Grund wurde dafür eine einheitliche Vereinskleidung für Veranstaltungen angeschafft. Finanzministerin Heike Taubert überreichte am Montag für die Anschaffung der Kleidung einen Fördermittelscheck in Höhe von 4.000,00 Euro unter anderem aus LOTTO-Mitteln an den Förderverein Fahrzeugmuseum Suhl e.V. Stellvertretend für den gesamten Verein nahm Präsident Hartmut Göbel den Scheck in Empfang.

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Übergabe des Preises Kulturförderverein des Monats April

Altenburger Bauernhöfe e.V.

Am Nachmittag des 28.05.2024 überreichte der Sprecher des Netzwerkes der Thüringer Kulturfördervereine Gregor Seiffert unter Anwesenheit des Vorsitzenden Martin Burkhardt, weiteren Mitgliedern des Fördervereins sowie dem Hauptamtlichen Beigeordneten des Landkreises Herrn Matthias Bergmann den Preis Kulturfördervereins des Monats April 2024 an den Verein „Altenburger Bauernhöfe e.V.“

Martin Burkhardt äußerte sich vorab zu dem mit 500,-Euro dotierten Preis wie folgt:
„Mit großer Freude nimmt der Verein „Altenburger Bauernhöfe e.V.“ die Auszeichnung als Kulturförderverein des Monats entgegen und bedankt sich ganz herzlich bei der Jury und allen Beteiligten für die Ehre und die Anerkennung. In den 28 Jahren seines Bestehens konnte der Verein mit seinen anfänglich 25 Mitgliedern, nun mit 93 Mitgliedern und der Unterstützung seiner Kooperationspartner, viele für die Residenzstadt Altenburg und das Altenburger Land wichtige Revitalisierungen von bedrohten Gebäuden und überregionale Veranstaltungen umsetzen. Unser Verein hat seit seiner Gründung 1996 mit zahlreichen und vielfältigen Veranstaltungen die regionale Bauernhauslandschaft zu einer festen Kulturinstitution werden lassen. Beispielhaft seien hier die Bauernhofkonzerte, die Konzerte zum Tage des offenen Denkmals, das Kreisheimatfest und die Mühlenfeste an Ostern und Pfingsten genannt. Durch die Unterstützung aller Vereinsmitglieder, die Stadt Altenburg und den Landkreis Altenburger Land konnte der Verein das Deutsche Trachtenfest 2012 nach Altenburg holen, 2017 die zentrale Eröffnungsveranstaltung des bundesweiten Deutschen Mühlentages, 2018 den Tag der Altenburger mit Altenburger Bauernreiten (mit Ausstellungen) durchführen. Seit 2001 rettet er die bereits verfallene und letzte Windmühle des Landkreises, die Bockwindmühle Lumpzig von aD 1732, und entwickelt sie zu einer touristischen Destination. Auf das Mühlenareal wurde außerdem eine Kulturscheune transloziert und wird derzeit der ehemalige Mühlenhof saniert. Zu all diesen Veranstaltungen konnten wir tausende Besucher begrüßen und andere lokale Initiativen motivieren sich ehrenamtlich zu engagieren. Ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte stellt die Proklamation des regionalen Haustyps "Altenburger Vierseithof" zum "Bauernhaus des Jahres 2024" durch die Interessengemeinschaft Bauernhaus (6.000 Mitglieder) deutschlandweit dar, was auch wieder den überregionalen Focus ins Altenburger Land lenkt. Mit viel Elan setzt sich der Verein auch in Zukunft für den Erhalt und die Revitalisierung unserer bedrohten Kulturlandschaft ein, und stärkt gleichzeitig die Kultur im ländlichen Raum.“

Neben Mitgliedern der Netzwerkes waren weitere Gratulanten vor Ort. Als Vertreter der zwölfköpfigen Jury lobte Dr. Gert-Dieter Ulferts (Vorstand des Thüringer Museumsverbandes a.D.) den Verein mit folgenden Worten:
„Der 1996 gegründete, von knapp einhundert Mitgliedern getragene Verein Altenburger Bauernhöfe e. V. fördert auf vielfältige Weise spezifische Traditionen des ländlichen Lebens. Die Jury überzeugte, dass mit der Preisvergabe im Mai 2024 nicht allein die Aktivitäten zur Erhaltung von regionaltypischen Vierseithöfen ausgezeichnet wird, sondern auch die Pflege des immateriellen kulturellen Erbes der Region. Dazu gehören die Bewahrung der Landestrachten und die Pflege der einzigartigen Tradition des Bauernreiten. Zu den Aktivitäten des umtriebigen Vereins gehört aber ebenso die Betreibung einer Internet-Plattform mit Angeboten zum Verkauf stehender Vierseithöfe und deren denkmalpflegerischem Erhalt. Damit wird zugleich die Gemeinschaft aktiv auf dem Land Lebender gestärkt. Die Preisverleihung fand statt in der Bockwindmühle Lumpzig, die vom Verein gerettet wurde. Aktuell steht das Wasserschloss Dobitschen im Fokus, das zu einem Zentrum für Inklusion, betreutes Wohnen für pensionierte Künstler*innen und Musiker*innen und für kulturelle Veranstaltung entwickelt werden soll. “

Der Geschäftsführer der Thüringer Staatslotterie Jochen Staschewski ergänzte:
„Es ist uns eine große Freude, gemeinsam mit der Netzwerkgruppe Thüringer Kulturfördervereine, den Verein „Altenburger Bauernhöfe e.V.“ als „Kulturförderverein des Monats“ auszeichnen zur dürfen. Mit dieser Auszeichnung soll die großartige Arbeit des Vereins sichtbarer gemacht werden, der sich seit fast 30 Jahren mit der Erforschung, Dokumentation und dem Erhalt der Altenburger Bauernhöfe, mit der Geschichts- und Brauchtumspflege sowie dem traditionellen Handwerk beschäftigt. Die Vereinsmitglieder leisten mit ihrer ausgezeichneten Arbeit einen wesentlichen Beitrag zur Bewahrung überlieferter Baukunst und der damaligen Lebenskultur. Wir bei LOTTO Thüringen sind davon überzeugt, dass Investitionen in gemeinnützige Arbeit und gemeinwohlorientierte Initiativen einen großen Einfluss auf unsere Gesellschaft haben. Vielen Dank für Ihr Engagement.“

Einer der Initiatoren des Netzwerkes, Michael Kraus von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, fügte hinzu:
Es war beeindruckend zu erfahren, mit welcher Akribie und welchem Einfallsreichtum der Verein sein Ziel verfolgt, die Altenburger Vierseithöfe als bäuerliche Kulturhistorie zu dokumentieren und zu bewahren. Aber auch neue Pläne zur Rettung eines weiteren Denkmalensembles sind Zeugnis für den weitsichtigen Blick in die Zukunft. So äußerte sich der 28. Präsident der USA, Thomas Woodrow Wilson: „Wer keine Vision hat, vermag weder große Hoffnung zu erfüllen, noch große Vorhaben zu verwirklichen.“ Mit ihrem unermüdlichen Wirken haben die Vereinsmitglieder bewiesen, wie die Vision ihres Vereinszieles Wirklichkeit werden kann. Deshalb gebührt ihnen unsere große Anerkennung. Herzliche Glückwünsche dem Preisträgerverein mit all den Menschen, die durch Ausdauer, Kreativität und Leidenschaft ihre Region so lebenswert gestalten. „

Kontakt über:
Netzwerkgruppe Thüringer Kulturfördervereine
Gregor Seiffert, Koordination Öffentlichkeitsarbeit
030 303236 03
www.netzwerk-kfth.de
netzwerk.th@kulturfoerdervereine.eu

Unterstützerinnen und Unterstützer:

  • Sparkasse-Kulturstiftung Hessen-Thüringen
  • Thüringer Ehrenamtsstiftung
  • Thüringer Staatskanzlei
  • Thüringer Staatslotterie
  • Dachverband der Kulturfördervereine in Deutschland
  • in Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar

Foto: LOTTO Thüringen
Text: Pressestelle Netzwerkgruppe Thüringer Kulturfördervereine

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Ehemaliges Schauspielhaus in Erfurt

Restaurierung der Metallleuchter

Am Donnerstag, den 25. Januar 2024, übergab Lars Ludwig, Ortskurator Erfurt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), im Beisein von Jens Ellmrich von LOTTO Thüringen für die Restaurierung der Metallleuchter im ehemaligen Schauspielhaus (KulturQuartier) in Erfurt einen symbolischen Fördervertrag über 27.500 Euro an Tely Büchner vom Vorstand der Genossenschaft KulturQuartier Schauspielhaus eG.

Das Schauspielhaus ist ein wichtiges Sachzeugnis der Vereins- und Theaterkultur und -architektur des späten 19. und ganzen 20. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu den zahlreichen Theatern in Thüringer Residenzstädten, die im Auftrag der Fürstenhäuser entstanden, handelt es sich beim Erfurter Schauspielhaus um ein aus einer bürgerlichen Gründung hervorgegangenes Theater. Deshalb und insbesondere als ein über 120 Jahre kontinuierlich genutzter kultureller Veranstaltungsort besitzt der Bau besondere stadtgeschichtliche Bedeutung.
Die 1791 gegründete „Ressource-Gesellschaft" ließ sich 1897 ein Vereinshaus errichten, das von 1946 bis 1949 zum Schauspielhaus mit Großen Saal umgebaut wurde. Die durch einen parkähnlichen Vorplatz von der Straße abgerückte Anlage besteht im Wesentlichen aus zwei Baukörpern. Nach Norden findet sich das Saal- und Bühnengebäude von 1949, nach Osten ein zweigeschossiger Mehrzweckbau, das ehemalige Vereinslokal von 1897 mit ausgebautem Dachgeschoss. Die Fassaden der vielgliedrigen Baukörper wurden in neobarocken bzw. neoklassizistischen Formen gestaltet und dekoriert. Seit 2003 stand das Gebäude leer, wird aber derzeit kulturell zwischengenutzt von der Genossenschaft KulturQuartier, die Erfurter Bürger zur Wiederbelebung und Umnutzung des Bauwerks gegründet haben.

Zum Objekt:

Sowohl die anspruchsvolle Außen- als auch die Innenarchitektur sind architekturgeschichtlich bedeutend, wobei die Umbauphasen von 1946/1949 und 1974/1978 sowie 1983/1984 als Zeugnis der Nachkriegs- bzw. DDR-Architektur einen eigenen Wert besitzen. Die Leuchter aus Edelstahl, aber auch teilweise poliertem Stahl oder lackiertem Stahl wurden im Rahmen der letzten Innenraum-Umgestaltung in den Jahren 1983/1984 für das Schauspielhaus von Erfurter Metallgestaltern entworfen und hergestellt. Durch ihre Opulenz und Vielgestalt sind die Leuchten ein zeittypisches Zeugnis der DDR-Moderne in den frühen 1980er Jahren. Die Formensprache ist reduziert elegant und strahlt eine hohe Wertigkeit aus. Gleichzeitig prägen die Leuchter die Foyer- und Saalbereiche des – in seinem Ursprung – gründerzeitlich geprägten Schauspielhauses, ohne diese zu dominieren.

Die Kulturstätte gehört zu den über 530 Objekten, die die private DSD dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Thüringen fördern konnte.

Weitere Informationen über:

www.denkmalschutz.de

Text: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Foto: LOTTO Thüringen