Sanierung des Schlosses wird seit 1993 von der DSD wiederholt unterstützt
Für die Fertigstellung von Stuckaturen im Speisezimmer und im Vorzimmer von Schloss Bedheim stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) 25.000 Euro bereit. Die Förderung ist dank der vielen privaten Spender, die die Stiftung unterstützen und aus Erträgen der Lotterie GlücksSpirale möglich.
Der symbolische Fördervertrag wurde am 18. März 2026, auf Schloss Bedheim überreicht. Hartmut Ellrich vom Ortskuratorium Gotha übergab den Vertrag an Denkmaleigentümer Florian Kirfel Rühle im Beisein von Corinna Heller von LOTTO Thüringen.
Die DSD hat die Sanierung von Schloss Bedheim erstmals 1993 und seither wiederholt mit bisher insgesamt über 600.000 Euro unterstützt. Die Sanierung der Dächer von Ost- und Westflügel, Zimmerarbeiten, die Restaurierung des Josephsaals und zugehöriger Vorräume, insbesondere Stuckarbeiten, wurden seither unter anderem gefördert.
Zum Objekt:
Schloss Bedheim ist ein dreiflügeliges Anwesen und ein weitläufiges Ensemble, zu dem neben dem Hauptgebäude unter anderem auch ein Park, Wirtschafts-gebäude, ein Brauhaus, die kunsthistorisch bedeutende Pfarrkirche und die Schlossmühle gehören. Die Baugeschichte des Schlosses reicht bis in das Mit-telalter zurück, mit maßgeblichen Aus- und Umbauphasen im 16. und 18. Jahr-hundert. Charakteristisch sind zahlreiche Schmuckbauteile und kunstvoll gestaltete Innenräume.
Das Schloss war Wohnsitz der Familie von Hessberg und des Hauses Sachsen-Hildburghausen. Seit 1778 befindet sich das Schloss im Besitz der Familie Rühle von Lilienstern, deren Nachkommen es heute noch bewohnen. Zur Familie Rühle von Lilienstern gehört auch der international anerkannte Paläontologe Dr. med. Hugo Rühle von Lilienstern (1882–1946), nach dem Dinosaurier „Liliensternus“ benannt wurde.
Schloss Bedheim wird heute wieder rege genutzt: Der Westflügel beherbergt Wohnungen, es gibt regelmäßige Führungen durch die historischen Stucksäle, der Ostflügel dient vielfältigen öffentlichen Nutzungen. In den Nebengebäuden befinden sich Miet- und Gästewohnungen sowie Bereiche für Forschung und Landwirtschaft. Die Außenanlagen sind öffentlich zugänglich und werden durch eine Schlossgärtnerei und ein Gartencafé belebt.
Weitere Informationen über:
www.denkmalschutz.de
Text: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Foto: LOTTO Thüringen
Fensterrestaurierung
Am 27. Februar 2026 überbrachte Lars Ludwig, Ortskurator Erfurt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag über 8.000 Euro für die Restaurierung zweier Fenster der Liebfrauenkirche in Arnstadt im Beisein von Corinna Heller von LOTTO Thüringen an Pfarrer Dr. Matthias Rüß.
Zum Objekt
Während das Untergeschoß des mächtigen Querbaus und die Doppelturmfassade noch dem romanischen Stil folgen, lässt sich an den Portalen, den Fensterlaibungen und dem Langhausinneren der Stilumschwung Mitte des 13. Jahrhunderts ablesen. Die Ostanlage entstand 1280 bis 1330 und wurde als dreischiffige Halle erbaut. Das westliche Joch ist als Querhaus mit quadratischer Vierung ausgebildet. Ende des 13. Jahrhunderts entstand dann in den Formen der Hochgotik der dreischiffige Hallenchor.
Als Stadtkirche einer prosperierenden Handelsstadt, aber auch als Grabkirche der Grafen von Schwarzenburg, erhielt die Liebfrauenkirche eine reiche Ausstattung. Nach der "Umnutzung" des Kirchenbaus durch französische Truppen nach 1813 als Magazin und der Wiederherstellung in klassizistischen Formen von 1880 bis 1888 ist man heute bestrebt, die ursprünglichen Formen und Ausstattungselemente wiederherzustellen. Aus dieser Zeit stammen beispielsweise die Öffnung des Chorumlaufgangs sowie die Erneuerung des Glockenturmdachs.
Das Gotteshaus gehört seit 1996 zu den jetzt über 590 Denkmalen, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale allein in Thüringen gefördert hat.
Weitere Informationen über:
www.denkmalschutz.de
Text: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Foto: LOTTO Thüringen
Sanierung des Turmschafts
Einen symbolischen Fördervertrag über 110.100 Euro für die Natursteinarbeiten bei der Sanierung des Turmschafts der Marktkirche St. Bonifacii in Bad Langensalza überbrachte am 26. Februar 2026 Lars Ludwig, Ortskurator Erfurt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), im Beisein von Corinna Heller von Lotto Thüringen an Pfarrer Dirk Vogel. Dies wurde ermöglicht dank zahlreicher Spenden sowie Mitteln der Lotterie GlücksSpirale.
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Eine erste Bonifaciuskapelle in der "oppidum Saltza" ist für 1229 belegt. Die heutige dem Heiligen Bonifaz geweihte Pfarrkirche wurde Ende des 14. Jahrhunderts am Marktplatz errichtet. Die spätgotische dreischiffige Halle wurde in Travertin begonnen und war Anfang des 16. Jahrhunderts fertiggestellt. Aus der langen Bauzeit erklären sich die unterschiedlichen Bauauffassungen von zarten Netz- und Sterngewölben bzw. mächtigem Walmdach.
Um 1590 erhielt der Turm sein quadratisches, glattes Obergeschoss mit dem markanten Aufbau. Das Äußere des Turmes wird durch Strebepfeiler, Blendmaßwerk, Konsolen und Baldachine und eine Säulengalerie im Oktogon geschmückt. Bekrönt wird der Turm über dem Glockengeschoss mit Maßwerkfenstern und einer Säulengliederung durch eine Welsche Haube mit Laterne.
Das Gotteshaus gehört seit 1994 zu den jetzt über 590 Denkmalen, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale allein in Thüringen gefördert hat.
Weitere Informationen über:
www.denkmalschutz.de
Text: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Foto: LOTTO Thüringen
Großer Zuspruch für das Jahresmotto „KulturVermittler"
Die Thüringer Kulturfördervereine des Jahres 2025 wurden am 22. November 2025 in der „Sendehalle Weimar“ prämiert. Zehn von ihnen wurden unter der Schirmherrschaft des Chefs der Thüringer Staatskanzlei Stefan Gruhner bereits im Laufe des Jahres mit dem Preis des „Thüringer Kulturförderverein des Monats“ für ihre Aktivitäten zur Vermittlung und Rettung von Kulturgütern und Kulturangeboten ausgezeichnet. Aus den monatlichen Gewinnern wählte die zwölfköpfige Jury nun drei Hauptpreisträger sowie den Preisträger des Funke-Medien-Sonderpreises aus.
Die Preisträger:
Mit dem Preis würdigt das Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen herausragendes Engagement für die Kultur. Unter dem Jahresmotto „KulturVermittler“ hatten sich 56 Kulturfördervereine aus allen geförderten Kultursparten und Regionen des Freistaates beworben.
Der Preis soll das enorme Engagement für die Kultur in Thüringen anerkennen und stärker ins öffentliche Bewusstsein bringen. In über 600 Fördervereinen tragen Engagierte mit ihrem meist ehrenamtlichen Einsatz für Museen, Bibliotheken, Theater, Musikschulen, Denkmäler und vielem mehr zu der hohen Attraktivität der Kulturlandschaft in Thüringen bei.
Mit dem „Tag der Kulturfördervereine“ und seiner Preisverleihung ist Thüringen deutschlandweit Vorreiter und Vorbild auch für Landesnetzwerke in anderen Bundesländern. Er wurde vom Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen ins Leben gerufen – einem Zusammenschluss, der sich auf Initiative des DAKU Dachverband der Kulturfördervereine in Deutschland, der Thüringer Ehrenamtsstiftung und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder im November 2021 gebildet hat. Das Netzwerk will den Kulturfördervereinen in Thüringen eine Stimme geben und ihren Austausch fördern.
„Mit dem Thüringer Ehrenamtsgesetz hat der Freistaat bundesweit als erstes Land den Grundstein für die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements in der Kultur gelegt. Mein Dank gilt dem Landesnetzwerk, welches durch ein unbürokratisches Verfahren, die über 600 Kulturfördervereine auf vielfältige Art unterstützt und das einzigartige Engagement würdigt. Die Kulturfördervereine tragen zur außerordentlichen Strahlkraft der Thüringer Kulturinstitutionen bei und sind ein Aushängeschild für den Freistaat. Mit 28 Vereinen pro 100.000 Einwohnern liegt Thüringen deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Ein Schatz den es zu wahren und zu unterstützen gilt.“
Stefan Gruhner, Chefs der Staatskanzlei und Ministers für Bundes- und Europangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Schirmherr des Preises
„Ehrenamtliches Engagement und Kreativität der Kulturfördervereine tragen dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Kultur in unserer Gesellschaft zu stärken und zu fördern. LOTTO Thüringen ist stolz darauf, Partner der ersten Stunde des Landesnetzwerkes der Kulturfördervereine Thüringen zu sein, denn kulturelles Engagement ist der Schlüssel für ein lebendiges Miteinander und fördert den Austausch zwischen den Menschen. Ich gratuliere allen diesjährigen Preisträgern zu dieser wertvollen Auszeichnung.“
Jochen Staschewski, Geschäftsführer der Thüringer Staatslotterie
Mehr Informationen zum Landesnetzwerk der Kulturfördervereine und dem Preis finden Sie hier:
thueringen.kulturfoerdervereine.eu/preis.html
Kontakt über:
Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Gregor Seiffert, Koordination Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 303236 03
E-Mail: netzwerk.th@kulturfoerdervereine.eu
Foto: TSK / Thomas Abé
Text: Pressestelle Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Sanierungsarbeiten am Bauernweiler
Am 11. November 2025 überbrachte Martin Burkhardt, Mitglied im Ortskuratorium Leipzig der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen sym-bolischen Fördervertrag in Höhe von 20.000 Euro für Sanierungsarbeiten an einem Bauernhof in Kleinmecka (Großmecka 10 in 04603 Nobitz) an den Denkmaleigentümer Robert Herrmann. Die Fördermittel dienen der Instandsetzung der Torbogenpfeiler, der Erneuerung der Fugenbild sowie der Erneuerung der Ziegel der Pfeilerabdeckung.
Zum Objekt:
Das Gehöft bildet mit zwei weiteren Hofanlagen den Bauernweiler Kleinmecka südöstlich des thüringischen Ortes Großmecka im Land-kreis Altenburger Land. Die Gebäude entstanden weitgehend im 18. und frühen 19. Jahrhundert, doch wurde Kleinmecka bereits 1336 erstmals urkundlich erwähnt.
Von dem ehemaligen Vierseithof sind noch drei Gebäude sowie eine Toranlage, ein Hofraum und der Vorgarten erhalten. Das östliche Wohnhaus ist in Stockwerksbauweise in Fachwerk mit massivem bruchsteinernem Erdgeschoss ausgeführt und durch ein Satteldach gedeckt. Die innere Raumstruktur ebenso wie die Fenster und Türen stammen aus der Erbauungszeit.
Trotz großer Substanzverluste in der Vergangenheit überliefert der heutige Bestand des großen Gehöfts ein authentisches, baukulturelles Zeugnis eines regionaltypischen Bauernweilers, der inmitten einer landwirtschaftlichen Kultur- und Naturlandschaft besonders schützenswert ist. In der infrastrukturell bedingten Zerstückelung der Landschaft sind Orte wie Kleinmecka und das benachbarte Großmecka ein regel-rechtes Kleinod.
Der Bauernhof gehört seit 2019 zu den über 570 Denkmalen, die die DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Thüringen fördern konnte.
Weitere Informationen über:
www.denkmalschutz.de
Text: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Foto: LOTTO Thüringen
Sanierungsarbeiten am Halben Schloss
Am 11. November 2025 überbrachte Martin Burkhardt, Mitglied im Ortskuratorium Leipzig der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 50.000 Euro für Sanierungsarbeiten am Halben Schloss in Langenleuba-Niederhain an Philipp Hesse, Vorstand der Halbes Schloss Langenleuba-Niederhain e.V. Die Fördermittel kommen Zimmerer- und Holzbauarbeiten am Nordflügel sowie Arbeiten am Dachtragwerk und der Deckenkonstruktion im zweiten Obergeschoss zugute.
Das Halbe Schloss Langenleuba-Niederhain war im 13. Jahrhundert eine „Grenzfeste“. Diese Wasserburg mit vorgelagertem Wirtschaftshof erhielt Jo-hann von Kuntsch 1707 als Lehen. Kurz darauf beauftragte er den Neubau des heutigen Schlosses. Zwischen 1708 und 1711 entstand das Schloss als vollständiger barocker Neubau.
Zum Objekt:
Heute zeigt sich das Halbe Schloss als stattliche dreiflügelige Anlage um einen rechteckigen Innenhof. Dieser weist einen bauzeitlichen Plattenbelag aus Rochlitzer Porphyr auf. Der Hof wird auf der West-, Ost- und Nordseite von Gebäudesubstanz umgeben, während die südliche Begrenzung nur noch im Erdgeschossniveau vorhanden ist. Die Fassaden zum Innenhof werden durch einfache Band-Gesimse horizontal geteilt und durch glatte Fenstergewänder gegliedert. Die Außenfassaden sind reicher gestaltet. Die Ostseite ist wohl die Hauptfront. Diese Fassade umfasst heute 12 Achsen sowie zwei Risalite. Im Inneren sind die komplett erhaltenen meisterhaften Stuckdecken zu nennen, die zum Teil noch in der originalen Farbfassung des 18. Jahrhunderts gehalten sind. Untersuchungen des Dachtragwerkes stellten fest, dass über 97 Prozent des Dachstuhls noch bauzeitlich sind. Auch die ursprünglichen Raum- und Funktionsfolgen sind überliefert und nachvollziehbar.
Das Schloss gehört seit 2022 zu den über 570 Denkmalen, die die DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Thüringen fördern konnte.
Weitere Informationen über:
www.denkmalschutz.de
Text: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Foto: LOTTO Thüringen
Orangerie-Freunde Gotha e.V.
Am 05. November 2025, überreichte der Sprecher & Koordinator des Landesnetzwerkes der Thüringer Kulturfördervereine Gregor Seiffert unter Anwesenheit der stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins Jana Nußbaum, zahlreichen Mitgliedern des Fördervereins, dem Beigeordneten der Stadt Gotha Peter Leisner, dem Ehrenamtsbeauftragten der Thüringer Staatskanzlei Guntram Wothly, dem Parkverwalter Jens Scheffler sowie Vertretern der Sparkasse und LOTTO Thüringen den Preis der Thüringer Kulturfördervereine an den Orangerie-Freunde Gotha e.V.
Die Vorsitzende Sabine Ulrich äußerte sich wie folgt: „Mit der Wahl zum Thüringer Kulturförderverein des Monats wird das ehrenamtliche Wirken unserer Vereins-Mitglieder eindrucksvoll gewürdigt. Der Orangerie-Freunde Gotha e.V. feiert im kommenden Jahr sein 20-jähriges Bestehen und versteht sich als gemeinnütziger Förderverein, der zur Erhaltung der Orangerie und der Orangerie-Kultur beiträgt, um für die Stadt Gotha dieses Sehens- und erhaltenswerte Kleinod in historischer Gestalt zu bewahren.
In den vergangenen Jahren konnte der Verein eine Vielzahl nachhaltiger Projekte durch das vom Verein erwirtschaftete Geld und den eingeworbenen Spenden realisieren. Zum Beispiel wurde im Jahr 2022 das neu erbaute Kamelien-Haus in der Orangerie des Schlosses Friedenstein eingeweiht und ausschließlich aus diesen Mitteln finanziert. In den Jahren 2023 und 2024 wurden neue Kamelien dafür erworben und ebenfalls im vergangenen Jahr die Reparatur des barocken Laufbrunnens durch den Verein realisiert. In diesem Jahr richten sich unsere Bestrebungen auf den Orangerie-Garten als öffentliche kulturelle Einrichtung für die Gothaer Bürger und die zahlreichen Touristen der Stadt. Wir wollen als Verein die Erneuerung der Beleuchtung im Orangerie-Parterre unterstützen. Dies ist uns sowohl aus ästhetischen als auch sicherheits-technischen Gründen für die Bürger und unsere vielfältigen Abendveranstaltungen ein wichtiges Anliegen.
In diesen Wochen ziehen die Lorbeer- und Zitrusbäume wieder in ihr Winterquartier - das Lorbeerhaus - um. Dabei kommt so mancher Schaden an den Pflanzkübeln ans Tageslicht. Ob morsche Bretter oder mutwillige Zerstörungen, es muss dringend Ersatz beschafft werden. Auch hierbei engagiert sich der Verein maßgebend. Durch vielfältige Veranstaltungen wie z.B. Kaffee-Nachmittage, Club-Kino-Veranstaltungen, Rum-, Whisky- und Wein-Tastings und ein jährliches Benefiz-Open-Air-Konzert werden viele Zielgruppen in unterschiedlicher Altersstruktur, Interessenlagen und Bildungsschichten angesprochen. Auch für Menschen mit Behinderung sind unsere Veranstaltungen uneingeschränkt nutzbar.
Der Verein ist dankbar für die große Spendenbereitschaft der Gothaer und ihrer Gäste. Um weiter für dieses Kleinod zu wirken, freuen wir uns sehr über ihre finanzielle Anerkennung in Form des Preisgeldes.“
Die Unterstützer des Landesnetzwerkes werden durch Corinna Heller von der Thüringer Staatslotterie vertreten. Sie übermittelt Grüße vom Geschäftsführer Jochen Staschewski: „Ich freue mich sehr, dass der Verein „Orangerie-Freunde Gotha e. V.” als KulturVermittler ausgezeichnet wird. Der Verein konnte in den vergangenen Jahren nicht nur zahlreiche Projekte realisieren, sondern machte es durch verschiedene Veranstaltungen möglich, die Orangerie für die Thüringer Bevölkerung zu öffnen und erlebbar zu machen. Der Verein leistet Großartiges für die Region und hat einen einzigartigen Veranstaltungsort in Thüringen geschaffen“, so Jochen Staschewski, Geschäftsführer von LOTTO Thüringen.
Mehr Informationen zum Landesnetzwerk der Kulturfördervereine und dem Preis finden Sie hier:
https://thueringen.kulturfoerdervereine.eu/preistraeger/
Kontakt über:
Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Gregor Seiffert, Koordination Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 303236 03
E-Mail: netzwerk.th@kulturfoerdervereine.eu
Foto: LOTTO Thüringen
Text: Pressestelle Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Förderverein Katharinenkirche Mellenbach-Glasbach e.V.
Am Nachmittag des 29. Oktober 2025 überreichte der Sprecher & Koordinator des Landesnetzwerkes der Thüringen Kulturfördervereine Gregor Seiffert unter Anwesenheit der Vorsitzenden des Vereins Saskia Heinze-Geyersbach, zahlreichen Mitgliedern des Fördervereins, dem Bürgermeister Michael Gebhardt, Pfarrer Christian Göbke, der ehemaligen Vorsitzenden Sibylle Puchert sowie Vertretern der Sparkasse und LOTTO Thüringen den Preis der Thüringer Kulturfördervereine an den Förderverein Katharinenkirche Mellenbach-Glasbach e.V.
Im Rahmen der Preisverleihung äußert sich Saskia Heinze-Geyersbach wie folgt: „Eine kaputte Orgel, graue Wände und ein trostloses Kirchengestühl - damit startete vor zwölf Jahren unser Verein. Unser erstes Projekt: Die Rettung unserer Orgel in unserer schönen Katharinenkirche in Mellenbach-Glasbach. Dank vieler Geldspenden und anpackenden Arbeitseinsätzen schaffte es der Verein, das Instrument zu sanieren, sodass es 2017 mit einem Festgottesdienst eingeweiht werden konnte. Doch auch wenn unsere Orgel nun in den besten Tönen erklang, gab es in unserer Kirche noch viel zu tun. Unser Ehrgeiz war geweckt wurden.
Weitere Spendenaktionen folgten: Die Sanierung der Kirche wurde zum obersten Ziel. Doch wir verstehen unseren Verein nicht nur als Erhalter eines altehrwürdigen Bauwerks im Stile der Neugotik, sondern auch als Botschafter von Kunst und Kultur in unserem kleinen Örtchen. In einem Zeitalter, in dem das Landleben - besonders für junge Menschen - immer unattraktiver wird und immer mehr Menschen vom Dorf in die Stadt ziehen, wollen wir mit unserem Verein das kulturelle Leben fördern und die Dorfgemeinschaft durch gemeinsame Konzerte, Feste und kulturelle Veranstaltungen wieder zusammenbringen und beleben. Wir möchten einen Ort schaffen, an dem alle Glaubenssätze, Philosophien und Lebenseinstellungen zusammenfinden können. Neben der alljährlichen Kirchweih, bei der Traditionen wie das Doppelkopfspiel, der Lampionumzug, das gemeinsame Tanzen sowie der Frühschoppen mit Blasmusik zelebriert werden, fanden in unserer Kirche bereits Rot-Wein-Jazzabende, Chorauftritte, Lesungen, Diavorträge und Gospelkonzerte statt. Zudem nehmen wir regelmäßig am Thüringer Orgelsommer teil. Ein weiteres Highlight ist ein von uns durchgeführtes Alphornkonzert auf unserem Bergkreuz. Damit bietet unser Verein Veranstaltungen für Jung und Alt an und generiert zugleich Spenden für die weitere Restaurierung unserer Katharinenkirche. Unser kleiner Verein freut sich sehr über die Auszeichnung „Kulturförderverein des Monats Oktober 2025“ und bedankt sich bei der Jury und allen Beteiligten für die Wahl. Diese Auszeichnung verdeutlicht einmal mehr, wie Zusammenarbeit Zusammenhalt schafft und motiviert den Förderverein, uns auch weiterhin ehrenamtlich einzusetzen, um noch viele schöne Momente für unsere Gemeinschaft zu schaffen, auf die man immer wieder gerne zurückschaut."
Die Unterstützer des Landesnetzwerkes werden durch Corinna Heller von der Thüringer Staatslotterie vertreten. Sie übermittelt Grüße vom Geschäftsführer Jochen Staschewski: „Ich freue mich besonders, dass der Förderverein der Katharinenkirche in Mellenbach-Glasbach e. V. als Thüringer Kulturförderverein des Monats ausgezeichnet wird. Der Verein engagiert sich mit viel Hingabe für die kulturelle Vielfalt sowie das soziale Miteinander in der Region und hat sich seit Jahren um die Restaurierung der Kirche verdient gemacht. Diese Auszeichnung als KulturVermittler zeigt, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit den Förderverein zu großem ehrenamtlichem Engagement motiviert. Herzlichen Dank an die Vereinsmitglieder für ihre wertvolle Arbeit und ihren unermüdlichen Einsatz in Mellenbach-Glasbach!“
Mehr Informationen zum Landesnetzwerk der Kulturfördervereine und dem Preis finden Sie hier:
https://thueringen.kulturfoerdervereine.eu/preistraeger/
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Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Gregor Seiffert, Koordination Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 303236 03
E-Mail: netzwerk.th@kulturfoerdervereine.eu
Foto: LOTTO Thüringen
Text: Pressestelle Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Förderverein "St. Trinitatis" e.V. Ruhla
Am Nachmittag des 15.Oktober 2025 überreichte der Sprecher & Koordinator des Landesnetzwerkes der Thüringer Kulturfördervereine Gregor Seiffert unter Anwesenheit der Vorsitzenden des Vereins Frau Elke Schmidt, dem Ehrenamtsbeauftragten der Thüringer Staatskanzlei Guntram Wothly, dem Bürgermeister der Stadt Stefan Hartung, Vertretern von LOTTO Thüringen sowie der Sparkasse den Preis der Thüringer Kulturfördervereine an den Förderverein "St. Trinitatis" e.V. Ruhla“.
Im Rahmen der Preisverleihung äußert sich Elke Schmidt wie folgt:
„Im November 2024 durften wir einen Tag lang die Arbeit des Landesnetzwerkes kennenlernen. Nach einer Stadtführung in Weimar haben wir in einem Workshop zum Thema „Fördertöpfe nutzen …“ viele gute Informationen erhalten und diese bereits nutzen können.
Höhepunkt am Abend war die Preisverleihung „Kulturverein des Jahres 2024“. Wir waren überwältig, wie viele ehrenamtliche Vereine ihre Arbeit bei der Erhaltung von historischen Gebäuden und die Pflege von Brauchtum und Traditionen meistern. Die Überraschung war groß, als wir unseren Mitgliedern vom Anruf mit der freudigen Botschaft erzählten – Thüringer Kulturförderverein des Monats zu werden. Was für eine schöne Form der Anerkennung von ehrenamtlichem Engagement, insbesondere auch für so kleine Vereine wie uns! Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und bedanken uns ganz herzlich dafür bei der Jury und allen Beteiligten! Unser Förderverein „St. Trinitatis“ e.V. hat sich am 14. September 1997 gegründet und setzt sich seitdem für den Erhalt der unter Denkmalschutz stehenden Trinitatiskirche und deren Nutzung ein. Alles begann mit den ersten Veranstaltungen 1997 zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „Schwamm raus – Kultur rein“. Eine Vielzahl von Veranstaltungen und Spendenaktionen folgten. Eine unserer großen Herausforderung war die Restaurierung der historischen Knauf Orgel. Viele Paten haben sich finanziell beteiligt und unsere Spendenaktion unter dem Motto „Frischer Wind für alte (Orgel-) Pfeifen“ unterstützt. Nach 12 Jahren konnte mit der Restaurierung der Knauf Orgel im Jahr 2019 abgeschlossen werden. Daher waren wir sehr stolz, als unsere restaurierte Orgel in der Konzertreihe „Thüringer Orgelsommer“ aufgenommen wurde und nun wieder zahlreichen Musikstücke erklingen. Unser kulturelles Jahr beginnt traditionell mit einem Frühjahrskonzert mit den Chören aus der Region. Eine Vielzahl von Veranstaltungen folgen. Konzerte, Kabaretts, Buchlesungen, Sommerkino bis hin zum „Lebendigen Adventskalender“ laden zum geselligen Beisammen ein. Aber auch unsere Ausstellungen „Ruhlaer Künstler“ und Vorträge zu aktuellen Themen finden große Anklang. Es kommen viele positive Reaktionen durch die Besucher an uns zurück. Ein herzliches Miteinander gibt uns immer wieder Auftrieb weiter zu machen."
Die Unterstützer des Landesnetzwerkes werden durch Corinna Heller von der Thüringer Staatslotterie vertreten. Sie übermittelt Grüße vom Geschäftsführer Jochen Staschewski: „Es ist mir eine große Freude, dass wir den Förderverein "St. Trinitatis" e.V. Ruhla heute als „KulturVermittler“ und Thüringer Kulturförderverein des Monats auszeichnen dürfen. Die Trinitatiskirche in Ruhla ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein beliebter sozialer und kultureller Treffpunkt in der Region. Durch die Organisation sowie die Durchführung vielfältiger Veranstaltungen ist der Förderverein eine wichtige Schnittstelle im Dialog zwischen Kirche und den Bürgern der Stadt. Herzlichen Dank an die Vereinsmitglieder für diese wertvolle Arbeit und das ehrenamtliche Engagement in Ruhla!“
Mehr Informationen zum Landesnetzwerk der Kulturfördervereine und dem Preis finden Sie hier:
https://thueringen.kulturfoerdervereine.eu/preistraeger/
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Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Gregor Seiffert, Koordination Öffentlichkeitsarbeit
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E-Mail: netzwerk.th@kulturfoerdervereine.eu
Foto: LOTTO Thüringen
Text: Pressestelle Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Förder- und Freundeskreis Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar GmbH - Staatstheater Thüringen e.V.
Am 17. September 2025 überreichte der Sprecher & Koordinator des Landesnetzwerkes der Thüringen Kulturfördervereine Gregor Seiffert unter Anwesenheit des Vorsitzenden des Vereins Prof. Dr. Reinhard Fünfstück, seiner Stellvertreterin Claudia Wiesner, der Geschäftsführerin Antje Bräuer und weiteren Gratulanten den Preis der Thüringer Kulturfördervereine an den Förder- und Freundeskreis Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar GmbH - Staatstheater Thüringen e.V.
Im Rahmen der Preisverleihung äußerte sich Frau Bräuer wie folgt:
„Die Freude im Freundes- und Förderkreis des DNT Weimar war groß, als uns die Nachricht erreichte, Kulturförderverein des Monats zu sein. Diese Auszeichnung ist eine wunderbare Anerkennung unseres Engagements, mit dem wir seit vielen Jahren das DNT und die Staatskapelle in all ihren Sparten ideell und materiell unterstützen. Jährlich stellen wir 20.000 bis 22.000 Euro für Projekte des DNT bereit. Besonders wichtig ist uns die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit – sei es durch die jährliche Unterstützung einer Akademist*innenstelle oder durch die Finanzierung von Theaterbesuchen für Kinder und Jugendliche aus Familien mit Unterstützungsbedarf. Auch zeitgenössische Projekte wie das Musiktheater-Festival Passionsspiel oder ein Gastspiel beim Kunstfest konnten wir möglich machen.
Unsere Mitgliederzahl ist in den letzten drei Jahren von rund 170 auf 300 gestiegen. Für sie bieten wir monatlich ein bis zwei Veranstaltungen an – darunter exklusive Besuche von Endproben, Einführungen oder Gespräche mit Künstler*innen. Diese Begegnungen schaffen Nähe, stärken die Bindung ans Haus und sind zugleich eine wichtige Form von Direktmarketing und Werbung für Inszenierungen und Konzerte. Wir danken der Jury herzlich für diese Wertschätzung und sehen den Preis zugleich als Motivation, unsere Arbeit mit voller Energie fortzuführen.“
Die Unterstützer des Landesnetzwerkes wurden durch Corinna Heller von der Thüringer Staatslotterie vertreten. Sie übermittelte Grüße vom Geschäftsführer Jochen Staschewski:
„Es ist mir eine besondere Freude, dass der „Förder- und Freundeskreis Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar GmbH – Staatstheater Thüringen e.V.“ zum Preisträger „Thüringer Kulturförderverein des Monats“ gekürt wird. Ich hoffe, dass diese Auszeichnung für den Verein, welcher sich mit viel Herzblut für den Dialog mit den Menschen in Weimar einsetzt und eine Brücke zwischen Theater und Publikum schlägt, eine Unterstützung bei seiner wertvollen Arbeit sein wird. LOTTO Thüringen ist stolz, nun schon im dritten Jahr intensiv mit dem Landesnetzwerk zusammenzuarbeiten, um ehrenamtlichem Engagement mehr Anerkennung zu verleihen.“
Mehr Informationen zum Landesnetzwerk der Kulturfördervereine und dem Preis finden Sie hier:
https://thueringen.kulturfoerdervereine.eu/preistraeger/
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Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Gregor Seiffert, Koordination Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 303236 03
E-Mail: netzwerk.th@kulturfoerdervereine.eu
Foto: LOTTO Thüringen
Text: Pressestelle Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Restauratorische Malerarbeiten im Schloss
Lars Ludwig, Ortskurator Erfurt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) überbrachte am 16. September 2025 im Beisein von Corinna Heller von LOTTO Thüringen an Bürgermeister Steffen Sauerbier einen symbolischen Fördervertrag über 20.000 Euro für restauratorische und sonstige Malerarbeiten an den Wand- und Deckenoberflächen sowie den Treppenlaufunterseiten in Schloss Wiehe bei Roßleben. Das Anwesen gehört seit 1997 zu den über 580 Objekten, die die private DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Thüringen fördern konnte.
Das Anwesen gehört seit 1997 zu den über 580 Objekten, die die private DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Thüringen fördern konnte.
Südlich der Stadt Wiehe erhebt sich in leichter Hanglange als "Stadtkrone von Wiehe" an der Stelle einer romanischen und einer frühgotischen Burg heute das Schloss Wiehe. Es wird umgeben von einem kleinen Landschaftspark und einer Mauer, die in die einstige Stadtbefestigung eingebunden ist. Von 1461 bis 1945 besaß die Familie von Werthern die Anlage. Nach einem Stadtbrand 1659, bei dem auch das Schloss zerstört wurde, ließ Wolf Adolph von Werthern 1666 das Vorderhaus in seiner jetzigen Gestalt im Stil der Renaissance errichten. Das damals noch in Ruinen erhaltene Hinterhaus wurde aufgegeben und im 18. Jahrhundert abgerissen. Heute zeigt sich das Schloss wieder als eine in Bruchstein errichtete, dreigeschossige Vierflügelanlage. Drei der Flügel sind noch über romanischen Kellergewölben erbaut.
Zum Objekt:
Profilierte Sandsteingewände rahmen die hochrechteckigen Fenster, ein verschiefertes Walmdach mit Gauben deckt den Bau. An der der Stadt zugewandten Schauseite des Schlosses, dem man sich durch ein als Triumphbogen gestaltetes Tor nähert, liegt ein mehreckiger, viergeschossiger Treppenturm mit verschieferter Schweifhaube. Diagonal gestellte, rechteckige Ausbauten prägen die Gebäudeecken. Teile der zu einem Innenhof gerichteten Flügelfassaden bestehen aus Fachwerk, das mit Werksteinen verblendet wurde.
Das Schloss erlebte als Wohnanlage der Familie von Werthern nur wenige bauliche Eingriffe. Um 1870 wurde der im Hof umlaufende Arkadengang geschlossen und das Innere im Sinne des Historismus repräsentativ verändert. Ein Treppenhaus wurde ebenso wie die Empfangsräume aufwendig neugestaltet. Die Räume des ersten und zweiten Obergeschosses zeigen teilweise noch originale, in unterschiedlichen Mustern verlegte Parkettböden und Stuckdecken. In den Obergeschossen haben sich bauzeitliche Raumfluchten erhalten. Während der Umbauten im 19. Jahrhundert wurde das Haupttreppenhaus repräsentativ umgebaut und das „Maurische Zimmer“ neugestaltet.
Weitere Informationen über:
www.denkmalschutz.de
Text: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Foto: LOTTO Thüringen
Förderverein Freunde des Angermuseums e.V.
Am 20. August 2025, überreichten Sprecherin Claudia Luckhardt und Sprecher Gregor Seiffert des Landesnetzwerkes der Thüringer Kulturfördervereine unter Anwesenheit der Vorsitzenden des Vereins Frau Martina Roth und weiteren Gratulanten den Preis der Thüringer Kulturfördervereine an den Förderverein Freunde des Angermuseums e.V.
Im Rahmen der Preisverleihung äußert sich Frau Roth wie folgt:
„Mit großer Freude nehmen die Freunde des Angermuseums e.V. die Auszeichnung Kulturförderverein des Monats August entgegen und bedanken sich bei allen, die für diese Auszeichnung votiert haben. Für den 1992 gegründeten Verein ist es eine große Anerkennung für einen beständigen Einsatz für Kunst und Kultur. In der Tradition Bürgerschaftlichen Engagements ist dem Verein teilweise gemeinsam mit namhaften Stiftungen und Institutionen sowie privaten Spenden der Erwerb von bedeutenden Werken für die Sammlung des Angermuseums gelungen oder deren wissenschaftliche Erschließung. Hier ist allem voran das Nerly-Forschungsprojekt zu erwähnen. Um die Bedeutung von Kunst und Kultur wissend ist dem Verein die Kunstvermittlung ein besonderes Anliegen; sei es durch Vorträge (extern oder durch Vereinsmitglieder), Exkursionen mit professionellen Führungen, Vorabbesichtigungen der Sonderausstellungen des Angermuseums, Öffentlichkeitsarbeit, Zusammenarbeit mit Künstlern und Künstlerinnen bei Veranstaltungen des Vereins oder des Angermuseums. Beispielhaft ist die Eröffnung der Nerly-Ausstellung im November 2024 mit dem Kinder- und Jugendchor am Erfurter Dom zu nennen sowie die spätere Führung der Kinder durch die Nerly-Ausstellung. Kinder und Jugendliche für Kunst zu gewinnen, ist dem Verein wichtig und ein Thema mit dem er sich zukünftig intensiv befassen möchte. Nochmals vielen Dank für die motivierende Auszeichnung.“
Die Unterstützer des Landesnetzwerkes werden durch Jens Ellmrich von der Thüringer Staatslotterie vertreten. Er übermittelt Grüße vom Geschäftsführer Jochen Staschewski: „Es freut mich sehr, dass wir den „Förderverein Freunde des Angermuseums e.V.“ als KulturVermittler auszeichnen dürfen. Die Freunde des Angermuseums führen die erfolgreiche Tradition privater Kunstförderung in Erfurt fort und engagieren sich dafür, Kunst und Kunstwissen als Kulturgut den Menschen näher zu bringen. Herzlichen Glückwunsch zum Titel „Preisträger des Monats August 2025“! Diese Auszeichnung ist eine wertvolle Unterstützung, um ehrenamtlichem Engagement mehr Anerkennung zu geben und die wichtige Arbeit des Vereins in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen.“
Mehr Informationen zum Landesnetzwerk der Kulturfördervereine und dem Preis finden Sie hier:
https://thueringen.kulturfoerdervereine.eu/preistraeger/
Kontakt über:
Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Gregor Seiffert, Koordination Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 303236 03
E-Mail: netzwerk.th@kulturfoerdervereine.eu
Foto: LOTTO Thüringen
Text: Pressestelle Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Orgelbauförderverein Kreuzkirche Suhl e.V.
Am 06. August 2025 überreichten die Sprecherin Claudia Luckhardt und der Sprecher Gregor Seiffert des Landesnetzwerkes der Thüringer Kulturfördervereine unter Anwesenheit der Vorsitzenden des Vereins Frau Dr. Christiane Schilling und weiteren Gratulanten den Preis der Thüringer Kulturfördervereine an den „Orgelbauförderverein Kreuzkirche e.V.
Im Rahmen der Preisverleihung äußert sich Frau Dr. Schilling wie folgt:
„Als das Telefon klingelte und mir als Vertreter des Orgelbaufördervereins Kreuzkirche e.V. zum Monatspreis des Landesnetzwerks der Kulturfördervereine Thüringen gratuliert wurde, war ich zunächst fast sprachlos vor Überraschung. Aber dann kam die große Freude und Dankbarkeit! Es ist schon toll, dass unser kleiner Verein eine derartige Auszeichnung erhält! Das bedeutet Ansporn für unsere Mitglieder, sich weiter und evtl. noch stärker in ihrer ehrenamtlichen Arbeit zu engagieren. Und vielleicht regt es auch weitere Musikfreunde dazu an, Mitglied im Verein zu werden und aktiv mitzuarbeiten.
1740 wurde das Gesellenstück des Orgelbauers Eilert Köhler, das zu den besten Instrumenten des 18.Jahrhunderts zählt, in der Suhler Kreuzkirche eingeweiht. In den 90ger Jahren war die Orgel bedingt noch im Gottesdienst einsetzbar, an Konzerte war nicht zu denken. !994 fand eine Begutachtung der Orgel durch Sachverständige statt, die eine dringende Empfehlung zur Sanierung ergab. Die Kosten hierfür wurden mit 1,5 Mio. DM angegeben. 1996 gründete sich der Orgelbauförderverein Kreuzkirche e.V. Neben Fördermitteln gelang es durch vielfältige Aktionen, wie z.B. Vorträge, Orgelpatenschaften, Versteigerung alter Orgelpfeifen, Konzerte, Orgelführungen, ein Modell, das die Funktionsweise demonstriert, die notwendigen finanziellen Mittel aufzutreiben und die Restaurierung konnte in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Im Juni 2007 fand im Rahmen einer Festwoche die Wiedereinweihung der nach Originaldisposition restaurierten Eilert - Köhler - Orgel statt. Sehr schnell sprach sich in der Fachwelt die Besonderheit dieses Instruments als Bindeglied zwischen mitteldeutscher und norddeutscher Orgelbaukunst herum und bekannte Organisten aus In- und Ausland sind begeistert von der Klangfülle unserer Orgel und nehmen gern die Einladung zu den Konzerten wahr. Von Mai bis Ende Oktober finden sowohl Konzerte als auch wöchentlich kurze Orgelmusiken unter dem Motto "Orgel Punkt 12" statt. Beide Veranstaltungen werden von den Besuchern geschätzt und gut angenommen. Studenten der Hochschule für Kirchenmusik Weimar kommen regelmäßig mit ihren Lehrern zu Seminaren in die Kreuzkirche.
Der Orgelbauförderverein trägt nicht nur die Kosten für die jährliche Wartung des Instruments, er übernimmt auch den Einlass bei den Konzerten, führt jährlich eine Fahrt zu interessanten Orgeln durch und gestaltet sowohl ein Wandelkonzert zwischen unseren beiden Kirchen als auch ein Sommerfest. Zu verdanken ist dem Verein ebenfalls, dass unser historisches Ladegast - Positiv restauriert werden konnte.
Es ist eine große Ehre für uns, dass durch diese Auszeichnung unsere Arbeit für die Orgeln, als ein Kulturschatz unserer Stadt, offiziell gewürdigt wird. Deshalb bedanken wir uns ganz herzlich bei der Jury und allen Beteiligten, dass wir als Kulturförderverein des Monats ausgewählt wurden!“
Die Unterstützer des Landesnetzwerkes werden durch Corinna Heller von der Thüringer Staatslotterie vertreten. Sie übermittelt Grüße vom Geschäftsführer Jochen Staschewski: "Ich freue mich sehr, dass wir den Orgelbauförderverein Kreuzkirche e.V. heute als KulturVermittler und als Preisträger für den Monat August auszeichnen können. Der Suhler Orgelsommer lockt jedes Jahr viele Besucher und Musikliebhaber in die Konzerte, um gemeinsam den Klängen der barocken Suhler Orgeln zu lauschen. Der Verein trägt maßgeblich dazu bei, die historische Orgelkultur in Suhl zu erhalten und als Kulturschatz an zukünftige Generationen weiterzugeben. Herzlichen Dank an die Vereinsmitglieder für ihre wertvolle, ehrenamtliche Arbeit!“
Mehr Informationen zum Landesnetzwerk der Kulturfördervereine und dem Preis finden Sie hier:
https://thueringen.kulturfoerdervereine.eu/preistraeger/
Kontakt über:
Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Gregor Seiffert, Koordination Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 303236 03
E-Mail: netzwerk.th@kulturfoerdervereine.eu
Foto: LOTTO Thüringen
Text: Pressestelle Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Zur Erinnerung an die privaten Förderer
Am 6. August 2025 übergab Lars Ludwig, Ortskurator Erfurt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), an Superintendent Christian Beuchel eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer der Stiftung und der GlücksSpirale erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Das Gotteshaus gehört zu den über 580 Objekten, die die private DSD dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Thüringen fördern konnte.
Zum Objekt:
Die Dorfkirche Hornsömmern liegt am westlichen Rand der gleichnamigen Gemeinde im Osten des thüringischen Unstrut-Hainich-Kreises. Der Bau ist im Kern eine eingeschossige romanische Saalkirche mit Satteldach und gerade geschlossenem Chor mit drei Lanzettfenstern aus dem 13. Jahrhundert. Im Süden befindet sich ein Sakristeianbau mit Fachwerkaufsatz für den Glockenstuhl. Im Norden hat man die mit breitem Rundbogen zum Langhaus geöffnete Patronatsloge angebaut.
Der tonnengewölbte Kirchensaal wurde im 19. Jahrhundert romanisierend erneuert. Den Saal schmücken die dreiseitige Empore und zahlreiche Ausmalungen. Im Chor hat sich eine Sakramentsnische erhalten. Der Kanzelaltar stammt aus dem 18. Jahrhundert. In der kreuzgratgewölbten Sakristei gibt es Reste einer Ornamentmalerei aus dem 16. Jahrhundert.
Weitere Informationen über:
www.denkmalschutz.de
Text: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Foto: LOTTO Thüringen
Freunde des Ferberschen Hauses, Förderverein Museum für Angewandte Kunst Gera e.V.
Am 16. Juli 2025 überreichten die beiden Sprecher des Landesnetzwerkes der Thüringer Kulturfördervereine Claudia Luckhardt und Gregor Seiffert unter Anwesenheit der Vorständin Regina Scheler und weiteren Gratulanten den Preis der Thüringer Kulturfördervereine an die Freunde des Ferberschen Hauses, Förderverein Museum für Angewandte Kunst Gera e.V.
Im Rahmen der Preisverleihung äußert sich Regina Scheler wie folgt:
„Im Februar 2025 hat sich unser kleiner Förderverein Museum für Angewandte Kunst Gera, Freunde des Ferberschen Hauses um den Titel Verein des Monats beworben. Genau am 1.Juli erhielten wir den Anruf mit der überraschenden Nachricht, wir sind Thüringer Kulturförderverein des Monats geworden! Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und damit Anerkennung unserer ehrenamtlichen Arbeit. Ganz herzlichen Dank bei den Mitgliedern der Jury.
Unser Verein besteht seit 1992 und hat alle Höhen und Tiefen mitgemacht, die ein Museum durchläuft, besonders, wenn es von Schließung durch falsche Politik bedroht war. Wir haben Ausstellungen begleitet oder selbst welche erarbeitet, wie zum Beispiel die Ausstellung „Thüringer Design“. Tatkräftig hat sich unser Verein über viele Jahre bei der Gestaltung der Museumsnacht im Museum eingebracht."
Die Initiatoren und Unterstützer des Landesnetzwerkes werden durch Jens Ellmrich von der Thüringer Staatslotterie vertreten. Er übermittelt Grüße vom Geschäftsführer Jochen Staschewski: „Es freut mich sehr, dass wir den Förderverein „Freunde des Ferberschen Hauses“ als Kulturvermittler auszeichnen dürfen. Herzlichen Glückwunsch zum Titel „Preisträger des Monats Juli 2025“! Diese Auszeichnung ist eine wertvolle Unterstützung, um ehrenamtlichem Engagement mehr Anerkennung zu geben und die wichtige Arbeit des Vereins in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen.“
Mehr Informationen zum Landesnetzwerk der Kulturfördervereine und dem Preis finden Sie hier:
https://thueringen.kulturfoerdervereine.eu/preistraeger/
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Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Gregor Seiffert, Koordination Öffentlichkeitsarbeit
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Foto: LOTTO Thüringen
Text: Pressestelle Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Förderverein der Stadt- und Kreisbibliothek Sömmerda e.V.
Am 10. Juli 2025 überreichte der Sprecher & Koordinator des Landesnetzwerkes der Thüringer Kulturfördervereine Gregor Seiffert unter Anwesenheit der Vorsitzenden des Vereins Lena Kob und weiteren Gratulanten den Preis der Thüringer Kulturfördervereine an den Förderverein der Stadt- und Kreisbibliothek Sömmerda e.V.
Im Rahmen der Preisverleihung äußerte sich Lena Kob wie folgt:
„Im Namen des Fördervereins der Stadt- und Kreisbibliothek danke ich herzlichst für die Auszeichnung mit dem Preis des Thüringer Kulturfördervereins des Monats. Ich war sehr freudig überrascht von dem Telefonat mit der überaus positiven und wertschätzenden Mitteilung.
Diese Auszeichnung erfüllt uns mit großer Freude und ist für unseren Förderverein eine besondere Anerkennung- für das ehrenamtliche Engagement unserer Mitglieder, die sich mit Zeit, Ideen und Herzblut für den niedrigschwelligen Zugang zu Kultur und für die Leseförderung stark machen. Der Preis würdigt nicht nur unsere Arbeit, sondern steht auch für all jene, die unsere Arbeit und damit Kultur und Leseförderung durch Förderung und Unterstützung ermöglichen.
In Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche, in denen Kultur unter Druck gerät, verstehen wir diese Auszeichnung als Ermutigung. Sie motiviert uns, weiter für kulturelle Teilhabe, Vielfalt und Begegnung einzutreten, vor Ort, gemeinsam mit unseren Partnern, Unterstützerinnen und Unterstützern. Unser Dank gilt der Jury und natürlich allen, die unsere Arbeit mittragen - als Mitglied, im Vorstand oder als Mitgestaltender. Dankeschön für diese Wertschätzung!“
Neben Mitgliedern des Landesnetzwerkes waren weitere Gratulanten wie Landrat Christian Karl, die Beigeordneten Bastian Wulf und Anja Meinhardt-Fickert sowie der Ehrenamtsbotschafter Matthias Bergmann vor Ort. Die Initiatoren und Unterstützer des Landesnetzwerkes wurden durch Corinna Heller von der Thüringer Staatslotterie vertreten. Sie übermittelte Grüße vom Geschäftsführer Jochen Staschewski: „Es ist mir eine große Freude, dass wir den Förderverein der Stadt- und Kreisbibliothek Sömmerda e.V. heute als „Kulturvermittler des Monats Juli 2025” auszeichnen dürfen. Bibliotheken sind öffentliche Orte des Wissens, des sozialen Miteinanders und des kulturellen Austauschs. Herzlichen Dank an den Förderverein für seinen bedeutenden Einsatz für diese Bildungseinrichtung in Sömmerda! “
Mehr Informationen zum Landesnetzwerk der Kulturfördervereine und dem Preis finden Sie hier:
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Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Gregor Seiffert, Koordination Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 303236 03
E-Mail: netzwerk.th@kulturfoerdervereine.eu
Foto: LOTTO Thüringen
Text: Pressestelle Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Förderverein Alter Buttstädter Friedhof e.V.
Am 24. Juni 2025 überreichten Claudia Luckhardt und Gregor Seiffert vom Landesnetzwerk der Thüringer Kulturfördervereine unter Anwesenheit des Vorsitzenden des Vereins Erich Reiche und weiteren Gratulanten den Preis der Thüringer Kulturfördervereine an den Förderverein Alter Buttstädter Friedhof e.V.
Neben Mitgliedern des Landesnetzwerkes waren weitere Gratulanten wie Bürgermeister Hendrik Blose vor Ort. Die Initiatoren und Unterstützer des Landesnetzwerkes wurden durch Corinna Heller von der Thüringer Staatslotterie vertreten. Sie übermittelte Grüße des Geschäftsführers Jochen Staschewski:
„Es ist mir eine besondere Freude, dass der Förderverein "Alter Buttstädter Friedhof" e.V., der sich mit so viel Hingabe für kulturelle Vielfalt einsetzt, als Preisträger für den Monat Juni 2025 ausgezeichnet wird. Ich hoffe, dass diese Auszeichnung für den Verein eine seiner wertvollen Arbeit sein wird. LOTTO Thüringen ist stolz, nun schon im dritten Jahr intensiv mit dem Landesnetzwerk zusammenzuarbeiten, um ehrenamtlichem Engagement mehr Anerkennung zu verleihen.“
Auch die Sprecherin des Landesnetzwerkes Claudia Luckhardt gratulierte dem Verein:
„Herzlichen Glückwunsch zum Monatspreis der Thüringer Kulturfördervereine. Die religiöse Friedhofsanlage „Heiliges Feld“ (Campo Santo) mit den bedeutsamen Grabmalen und der außergewöhnlichen Bestattungskultur erlebbar zu machen, finde ich mehr als bewundernswert. Der ehrenamtlich tätige Förderverein vermag in beeindruckender Weise durch seine Unterstützung und Aktivitäten diese besondere und seltene Art der Gedenkstätte nach italienischem Vorbild zu erhalten. Durch die ungewöhnlich ideenreichen Veranstaltungen wird insbesondere die kulturelle Bedeutung der in Thüringen einzigartigen Grabkultur vermittelt."
Mehr Informationen zum Landesnetzwerk der Kulturfördervereine und dem Preis finden Sie hier:
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Foto: LOTTO Thüringen
Text: Pressestelle Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Erfassung, Restaurierung und Wiederherstellung
Am 26. Juni 2025 überbrachte Friedrich Bürglen, Ortskurator Jena der DSD, gemeinsam mit Corinna Heller von LOTTO Thüringen an die Grabpaten Ulrike und John-Albrecht Keiler auf dem historischen Friedhof in Weimar einen symbolischen Fördervertrag über 18.671 Euro für die digitale Erfassung und Rekonstruktion, Restaurierung und Instandsetzung der Grabanlage Schwerdgeburth, einschließlich der Wiederherstellung der gärtnerischen Anlage nach historischem Vorbild.
Der historische Friedhof gehört zu den über 580 Objekten, die die private DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Thüringen fördern konnte. 1998 wurde der zur Klassik Stiftung Weimar gehörende historische Friedhof zusammen mit der Fürstengruft als Teil des Ensembles Klassisches Weimar aufgrund seiner vielfältigen historischen Bedeutung zum Weltkulturerbe erklärt.
Nachdem der Jakobskirchhof um die Jakobskirche für Bestattungen nicht mehr ausreichte, wurde 1818 der sogenannte historische Friedhof in Weimar, damals Neuer Gottesacker, auf einer Anhöfe südlich des Stadtzentrums neben dem Poseckschen Garten eröffnet. Die Anlage, die ab 1862 bis 1922 mehrmals erweitert wurde, zeigt sich heute als Parkanlage mit altem Baumbestand und trapezförmigem sich in Nord-Südrichtung erstreckendem Grundriss. Auf dem von der Berkaer Straße durch ein mittig gelegenes Tor zugänglichen Friedhof befinden sich die Grabstätten zahlreicher namhafter Weimarer Persönlichkeiten des 18. und 19. Jahrhundert, die unter Grabkreuzen, in Gebeinhäusern oder Familienmausoleen beigesetzt wurden.
Zum Objekt:
Die Grabstätte Schwerdgeburth auf dem historischen Friedhof in Weimar besteht aus drei Ruhestätten. Jede ist mit einem Postament versehen, die verschiedene Aufbauten haben. Die mittlere Grabstätte bekrönte eine Säule im dorischen Stil, die beiden äußeren ein Kreuz. Die Säule ist demontiert und die Kreuze sind verlorengegangen. Die Inschriften für die Verstorbenen sind auf Tafeln aus Marmor ausgeführt. An den beiden äußeren Grabdenkmalen sind diese in der Vorderseite der Postamente integriert. Die Tafel des mittleren Grabdenkmals steht auf dem Postament und lehnt an der Säule. Jede Ruhestätte ist mit einer Einfassung versehen. Die gesamte Grabstätte hat eine weitere äußere Einfassung, zudem ist eine Stufe der Anlage vorgelagert. Die Grundmaße der Ruhestätte betragen 3,5 Meter in der Breite und der Tiefe.
Weitere Informationen über:
www.denkmalschutz.de
Text: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Foto: LOTTO Thüringen
Förderverein der Musikschule Saale-Orla, Schulteil Pößneck e.V.
Am 21. Juni 2025 überreichte die Sprecherin des Landesnetzwerkes der Thüringer Kulturfördervereine Claudia Luckhardt unter Anwesenheit des Vorsitzenden des Vereins Stefan Blecks den Preis der Thüringer Kulturfördervereine an den Förderverein der Musikschule Saale-Orla, Schulteil Pößneck e.V.
Neben Mitgliedern des Landesnetzwerkes waren weitere Gratulanten vor Ort. In Vertretung des Geschäftsführers der Thüringer Staatlotterie Jochen Staschewski, lobte Corinna Heller den Verein mit folgenden Worten:
„Ich freue mich sehr, dass wir den Förderverein der Musikschule Pößneck e.V. heute als Kulturvermittler auszeichnen dürfen und als Preisträger für den Monat Juni ermitteln konnten. Der Verein ermöglicht zahlreiche Projekte und Veranstaltungen, die sowohl der Musikschule als auch der musikalischen Kulturlandschaft zugutekommen. Herzlichen Dank an die Vereinsmitglieder für ihren unermüdlichen Einsatz!
Die Sprecherin des Landesnetzwerkes Claudia Luckhardt gratulierte dem Verein:
„Musik macht Laune, Musik bewegt die Herzen. Damit Musik überhaupt erklingen kann, ermöglicht die Musikschule des Saale-Orla-Kreises, das Spielen eines Instrumentes zu erlernen. Aber dazu gehört auch das gemeinsame Musizieren und das Vorspielen vor Publikum. Ich bin total begeistert über die enorme Leistung des Fördervereins, die Aktivitäten der Musikschule zu fördern, die Auftritte in Konzerten zu unterstützen und In- und Auslandsreisen mit zu organisieren. Diese Art der Förderung entspricht ohne Gleichen dem diesjährigen Jahresmotto „KulturVermittler“. Der Förderverein trägt durch sein vielfältiges Engagement nicht nur dazu bei, dass die Arbeit der Musikschule durch die Auftritte öffentlich wahrgenommen wird, sondern auch alle Generationen erreicht und vor allem Kinder und Jugendliche für die Musik zu begeistern vermag. Es freut mich als Saale-Orla-Kreislerin besonders, dass ein solch tatkräftiger Förderverein ausgezeichnet wird. Der Verein hat sicher gute Chancen einen der drei mit 2500,-/1500,-und 1000,-Euro dotierten Jahreshauptpreise bzw. den Sonderpreis der Funke Medien Thüringen zu ergattern. Herzlichen Glückwunsch!
Mehr Informationen zum Landesnetzwerk der Kulturfördervereine und dem Preis finden Sie hier:
https://thueringen.kulturfoerdervereine.eu/preistraeger/
Kontakt über:
Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Gregor Seiffert, Koordination Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 303236 03
E-Mail: netzwerk.th@kulturfoerdervereine.eu
Foto: LOTTO Thüringen
Text: Pressestelle Landesnetzwerk der Kulturfördervereine Thüringen
Für die Sanierung des Sockelmauerwerks
An der Sanierung des Sockelmauerwerks der Johanniskirche in Gera beteiligt sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden, der Erlöse aus einem Grundton D-Benefizkonzert sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale mit 20.000 Euro. Den dazugehörigen symbolischen Fördervertrag übergab Friedrich Bürglen, Ortskurator Jena der DSD, gemeinsam mit Jens Ellmrich von LOTTO Thüringen am Dienstag am 20. Mai 2025 an Albert Zetzsche von der Kirchengemeinde. In den vergangenen drei Jahren hatte die DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, bereits die Fassadensanierung an der Kirche gefördert, jeweils mit 20.000 Euro.
Die Johanniskirche gehört zu den über 580 Objekten, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Thüringen fördern konnte.
Der Bau der Johanniskirche, Hauptkirche der Stadt, folgte der Stadterweiterung im 19. Jahrhundert. Von 1881 bis 1885 errichtete sie der Leipziger Architekt Julius Hartel in neogotischen Formen. An den Baukosten beteiligte sich der Fürst mit einem Drittel, den Rest zahlte die Bürgerschaft. Der Bau besitzt besondere städtebauliche und kunsthistorische Bedeutung.
Zum Objekt:
Der repräsentative, stark gegliederte Backsteinbau mit vorgeblendeter Klinkerfassade steht als Hallenkirche auf kreuzförmigem Grundriss. Das Ostjoch ist breiter. Vieleckige nischenartige Räume – sogenannte Exedren – öffnen den Bau. Die Chorflankentürme bedecken Spitzhelme, den Südwestturm ein Sandsteinhelm. Strebepfeiler und spitzbogige sandsteinerne Maßwerkfenster, Sandsteingesimse und weitere Bauzier aus Elbsandstein gliedern die Kirche. Die verschieferte Dachlandschaft ist angenehm bewegt.Im Inneren prägt eine dreiseitig umlaufende Natursteinempore auf Pfeilern den Raum, den ein Kreuzrippengewölbe überspannt. Über der Orgel belichtet ein großes Radfenster mit Maßwerk den Raum. Im Chor stammen drei Buntglasfenster aus der Erbauungszeit, sie stellen die vier Evangelisten dar. Während der Altar und die Kanzel 1974 erneuert wurden, stammt die übrige Ausstattung aus der Erbauungszeit. Evangelistenplastiken haben sich vom ursprünglichen Altar erhalten.
Weitere Informationen über:
www.denkmalschutz.de
Text: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Foto: LOTTO Thüringen
Mit Ihrem Tipp tun Sie etwas Gutes: für die Marktkirche St. Bonifacii in Bad Langensalza
Die Lotterie „GlücksSpirale“ ermöglicht viele Projekte im Bereich Denkmalschutz in Thüringen. Eines dieser Projekte ist die Marktkirche St. Bonifaciii in Bad Langensalza. Bei der Sanierung der Kirche liegt der Schwerpunkt auf der Rettung und Erneuerung der Turmkonstruktion. Die Arbeiten wurden notwendig, da sich die Turmspitze bereits bedrohlich geneigt hatte und die Substanz durch Wasserschäden massiv gefährdet war.
MIT LOTTO GEWINNT THÜRINGEN, denn mit Geldern von LOTTO Thüringen werden die unterschiedlichsten Projekte im ganzen Freistaat unterstützt.
Foto: LOTTO Thüringen